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Die ersten 100 Tage als Standortleiter Thun – Ein Gespräch mit Andreas Zurbrügg

Veröffentlicht am 28.6.2026Lesezeit 2 min

Ein neuer Job, eine Erweiterung des Teams und gleichzeitig die Integration in ein grösseres Unternehmen. Die ersten 100 Tage als Standortleiter sind alles andere als ruhig. Für Andreas Zurbrügg war klar: dass wird kein Marathon, das wird ein Sprint.

Lieber Andreas, herzliche Gratulation zu deinen ersten 100 Tagen als Standortleiter Thun. Bevor wir darauf eingehen, zunächst mal zu deiner Person. Wer bist du?

Mein Name ist Andreas Zurbrügg. Intern werde ich oft mit «Res» angesprochen. Ich bin 56 Jahre alt und im Berner Seeland aufgewachsen. Von meiner klassischen Zimmermannslehre bis zum technischen Kaufmann im Verkaufswesen bin ich nun seit 30 Jahren als Personalvermittler tätig.

Privat bin ich sehr aktiv unterwegs – sei es mit einem meiner fünf Fahrräder, bei einer Wanderung, beim Verbringen von Zeit in den Bergen oder am Thunersee oder ganz spontan bei einem Roadtrip durch Europa mit meiner Frau. Ein besonderes Anliegen ist mir der Ausgleich zur Arbeit, denn was gibt es Besseres als bei einer Feierabendrunde am Thunersee entlangzufahren und das Panorama zu geniessen.

Mitte April konntest du deine ersten 100 Tage als Standortleiter feiern. Wie haben sich diese ersten 100 Tage angefühlt – eher wie ein Sprint oder wie ein Marathon?

Die ersten 100 Tage beschreibe ich klar als Sprint. Im Allgemeinen sehe ich aber diese Branche als Marathon mit vereinzelten Intervallen. Es gibt immer wieder Phasen mit hoher Intensität und Phasen, die zur Reflexion und zur strategischen Ausrichtung dienen.

Besonders in meiner Position ist es entscheidend und mir auch ein Anliegen, mir bewusst Zeit für die Führung zu nehmen und nicht dauerhaft im operativen «Dauerstress» zu bleiben.

Was hat dich denn in den ersten 100 Tagen am meisten überrascht? Welche deiner 30-jährigen Erfahrungen haben dir besonders geholfen und was war deine bisher grösste Herausforderung?

Die grösste Umstellung war nicht die Führungsrolle, ich hatte bereits zuvor schon leitende Funktionen gehabt. Die grösste Herausforderung würde ich vom Qualitätsfokus zum Volumendenken nennen. Denn zuvor waren wir ein kleines Unternehmen mit überschaubaren Strukturen und hohem Kontrollgrad. Heute muss ich Vertrauen in die Prozesse haben, da Effizienz und Skalierung stärker im Fokus stehen. Ich habe erkannt, dass Qualität nicht erst im Backoffice beginnt, sondern bereits bei uns an der Front – bei den Personalberatern. Eine weitere Herausforderung war die Integration und damit verbunden auch, die Zügel aus der Hand zu geben und nicht mehr alles selbst kontrollieren zu können, sondern vermehrt Vertrauen in Prozesse und Mitarbeitende zu entwickeln.

Du nennst gerade die Integration, wie hast du diese erlebt? Was macht dasteam für dich besonders?

Seit dem ersten Tag spüren wir eine grosse Herzlichkeit und Akzeptanz. dasteam hat ein starker Team-Spirit vom CEO bis zur Basis aus, alle kennen das operative Geschäft. Das Ganze ist geprägt von hoher Professionalität, starkem Spirit und gegenseitigem Respekt.

Besonders hervorheben möchte ich die Unterstützung durch die zentralen Dienste, die Marketing- und Prozessunterstützung sowie die Zusammenarbeit mit den anderen Standorten. Wir erleben einen sehr positiven Austausch. Ergänzend dazu: Erfolg entsteht nicht nur durch die Marke, sondern vor allem durch die Menschen vor Ort.

An dieser Stelle möchte ich ein grosses Dankeschön an alle aussprechen, die uns seit Beginn unterstützt haben.

Wie würdest du dein Team in drei Worten beschreiben? Was ist das Besondere an deinem Team?

Mein Team besteht aus erfahrenen Mitarbeitenden – zusammen bringen wir rund 100 Jahre Branchenerfahrung mit. Daher beschreibe ich es nicht nur in drei, sondern in vier Worten: motiviert, vielseitig, engagiert und ein wenig «Dinosaurier». Gleichzeitig haben wir bewusst eine neue Person ins Team geholt, um frischen Wind hineinzubringen. Die Besonderheiten unseres siebenköpfigen Teams sind die Mehrsprachigkeit (inkl. Portugiesisch und Spanisch), die starke regionale Verankerung sowie die Kombination aus Erfahrung und frischem Input.

Was sind die nächsten Ziele für den Standort in den kommenden 6–12 Monaten?

Unsere Ziele sind klar: die vollständige Integration abzuschliessen, die Prozesse zu stabilisieren und zu festigen und die strategische Ausrichtung fürs 2027 zu definieren. Parallel dazu gilt es, das Tagesgeschäft weiterhin sicherzustellen und das Team kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Zum Schluss: Drei Worte, die deine ersten 100 Tage beschreiben?

Anstelle von «team» nehme ich die drei Buchstaben «das» aus dasteam: «D» wie Dynamik, denn wir sind sehr dynamisch in die ersten 100 Tage gestartet. «A» wie anspruchsvoll, weil wir wieder neue Sachen lernen mussten und «S» wie super sensationell.

 

Herzlichen Dank für das Interview, Res und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

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